Foxfinder

von Dawn King

Österreichische Erstaufführung

… es regnet und regnet… ein totalitärer Staat… die Ernte ist gefährdet… ein totes Kind… eine vermeintliche Bestie treibt ihr Unwesen… und einer kommt um zu kontrollieren…

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Eine ländliche Gegend irgendwo in England steckt in einer wirtschaftlichen Krise und ist Gegenstand einer rigorosen behördlichen Untersuchung. Das Ehepaar Samuel und Judith Covey, geschockt vom Tod ihres Sohnes und verzweifelt wegen der schlechten Ernte, wird zur Zielscheibe des jungen „Foxfinders“ William Bloor, der sich zum Zwecke seiner Ermittlungen bei ihnen einquartiert.
Schuld an allem Elend ist der Fuchs, Todfeind der Menschen. Er kontaminiert die Bauernhöfe, beeinflusst das Wetter, manipuliert den Verstand und tötet unschuldige Kinder – für Bloor gibt es daran keinen Zweifel. Seine Besessenheit destabilisiert das soziale Dorfgefüge und führt schnell zu Misstrauen bis hin zu gegenseitigem Verrat der befreundeten Höfe. Den unschuldigen Samuel treibt es zunehmend in den Wahnsinn…

Die Autorin Dawn King verortet ihre Geschichte, die sich mit dem Thema Fundamentalismus auseinandersetzt, parabelhaft in einer fiktiven, archaisch anmutenden Welt mit einem Hang ins Unheimliche.
Es liest sich wie eine politische Parabel, ein historisches Drama aus einer bäuerlichen Epoche, eine Beschreibung der fernen/nahen Zukunft: der Überwachungsstaat mit einer hemmungslosen Ideologie des Wachstums.

Die Autorin
Dawn King gilt als herausragende britische Nachwuchsdramatikerin. Sie gewann mit ihrem 2011 in London uraufgeführten Stück „Foxfinder“ den Papatango New Writing Wettbewerb und den Royal National Theatre Foundation Playwright Award 2013. Das Stück wurde als “Most Promising Playwright” bei den Off West End Awards 2012 ausgezeichnet und war nominiert für den Susan Smith Blackburn Prize 2012 und den James Tait Black Drama Prize 2011/2012. Dawn King arbeitet als Autorin für Theater, Film, TV und Radio.
www.dawn-king.com


Regie: Susanne Lietzow
Es spielen: Martina Spitzer, Maria Hofstätter, Marc Fischer, Rafael Schuchter
Bühne/Ausstattung: Marie Luise Lichtenthal
Musik/Komposition: Gilbert Handler
Bilder: Markus Orsini-Rosenberg
Ton: Manfred Walser
Licht: Harald Michlits
Produktionsleitung: Dietmar Nigsch
Aufführungsrechte: Verlag Gustav Kiepenheuer, Berlin

Ölbild: Markus Orsini-Rosenberg
Sujet: Marie Luise Lichtenthal, Mihai M. Mitrea
Fotos: Nikolaus Walter (Bühnenfotos), Mihai M. Mitrea (Martina Spitzer, Maria Hofstätter),
Jeanne Degraa
(Marc Fischer), Management Rehling (Rafael Schuchter)

Premiere: Donnerstag, 17. September 2015, 20 Uhr, Johanniterkirche Feldkirch


Weitere Infos

Pressematerial

Fotos: 01–13: Nikolaus Walter; 14: Marie Luise Lichtenthal; 15: Mihai M. Mitrea (Martina Spitzer, Maria Hofstätter), Jeanne Degraa (Marc Fischer), Management Rehling (Rafael Schuchter); 16 und 17: Markus Orsini-Rosenberg | Der Abdruck der Fotos ist ausschließlich für die Berichterstattung und Bewerbung des Stücks „Foxfinder“ und unter Nennung des Urhebers honorarfrei.

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Foxfinder Pressedownload 24MB



Eine Gesellschaft wird mehr von den Feindbildern bedroht, die sie sich schafft, als von den Feinden selbst. Eine Gesellschaft vergewissert sich ihrer selbst, indem sie ausgrenzt.

Die deutsche Bühne

… ein mutiger, oftmals brillanter Stoß in eine neue Richtung.

The Times

Mit seinen Drehungen und Wendungen und dunklen Geheimnissen, ist dies ein Stück, das fesselt.

The Telegraph


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